VdA - Der Hobbymeteorologenverband

Witterung an den VdA-Stationen im November 2011

 

Der Dezember 2011 war im Mittel der Stationen mit 1,1 bis 4,3 Kelvin Abweichung zu warm, mit 61 bis 303 Prozent zu nass und mit 40 bis 93 Prozent sonnenscheinarm.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Merzenich (6,4), Horneburg (5,8), Offenbach-Bürgel (5,8) und Buchholz (5,8) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Zenting-Daxstein (0,8), Bitz-Degerfeld (1,1), Bitz (1,1) und Mitterdarching (1,8) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Bismark (4,3), Köthen (4,3), Berlin-Rahnsdorf (4,2) und Pretsch (3,9) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 2. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Buchholz (16,2), Prechtal (14,7), Pretsch (14,4) und Michelstadt (14,3). Es traten recht viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 24 in Bitz-Degerfeld und 0 in Horneburg. Es traten nur wenige Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 6 in Bitz-Degerfeld und 0 in Schobüll. Am tiefsten sank das Quecksilber in Bitz-Degerfeld (-17,4), Mitterdarching (-9,1), Pegnitz (-8,0) und Frabertsham (-7,2). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 20. registriert. Es traten recht viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 28 in Mitterdarching und 0 in Horneburg. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Bitz-Degerfeld -20,2 Grad Celsius am 01.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Stationen lag bei 87 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in Deutschland recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Prechtal (265,4), Wolfach (263,3), Zenting-Daxstein (253,9) und Horneburg (222,5) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Berlin-Prenzlau (30,4), Köthen (35,0), Jessen (44,1) und Eisleben (49,1) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Hechingen-Stein (303), Michelstadt (292), F-Bornheim (277) und Alzenau (269) die Rangliste an. In Berlin-Prenzlau fielen hingegen nur 61 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 30 in Horneburg und 18 in Annaburg. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neunkirchen mit 64,4 am 04. messen.

 

An bis zu 26 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Dies betraf aber nur die Mittelgebirgsstationen. Im deutschen Flachland hingegen gab es nicht mal einen richtigen Schneefalltag. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Zenting-Daxstein (53), Mitterdarching (27), Frabertsham (17) und Schlangenbad (14). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 20. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Zenting-Daxstein (131 cm), Mitterdarching (42 cm), Frabertsham (28 cm) und Westheim (18 cm) gemessen werden.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Stationen in Köthen (40), Jänickendorf (40), Bitz (40) und Kamenz (39). Am wenigsten schien die Sonne in Michelstadt (13), Doberlug-Kirchhain (22), Pegnitz (22) und Wolfach (22). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Kamenz (93) bis Michelstadt (40), wobei die Stationen mit einer Untererfüllung klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 2, trübe Tage dagegen 19.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Bitz mit 38,3 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 11, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 3. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kamenz mit 27, bei den stürmischen Tagen war es die Station Bitz mit 13. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1010,8 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Ranstadt, wo es an 4 Tagen blitzte und donnerte.

© Marco Ringel

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